Meine Geschichte – Teil 2: Meine ersten zwei Monate

GA_b-wurf_139Der 01.03.2013 war mein Wurftag. Mitten in der Nacht ging es los, denn ich hatte es besonders eilig. So bin ich auch als erste meines Wurfes auf die Welt gekommen. Aber wie es sich für eine echte Lady gehört war ich dennoch zierlich, naja um ehrlich zu sein war ich die Kleinste von allen Geschwisterchen. Meine Mama hat mich ganz zärtlich und ordentlich sauber gemacht und mir mit Hilfe von meiner Züchtermama gezeigt, wie das mit diesen Zitzen, der Milch und dem Saugen funktioniert, denn ich habe ja noch nichts gesehen, gehört oder gerochen. Nach mir kamen dann noch 6 kleine Setter auf die Welt. Meine Geschwister waren alle kräftiger als ich und haben mich beim Fressen meistens von den Zitzen weggedrängt vor lauter Hunger. Ich habe alles versucht, aber mir hat einfach die Kraft gefehlt, mich dazwischen zu schieben. Meine Züchtermama hat mir dann immer ein wenig geholfen und so habe ich immer eine eigene Zitze bekommen und konnte mich ganz in Ruhe und ohne Eile satt essen.

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Das waren tolle Zeiten. Nichts tun außer schlafen und fressen. Okay wir sind auch noch ein wenig gekrabbelt, aber meist nur bis zum nächsten Geschwisterchen, haben uns zusammen gekuschelt, denn nebeneinander war es so schön warm, und sind wieder eingeschlafen.

Mein Frauchen kam mich vom ersten Tag an immer wieder besuchen und hat mit mir gespielt und gekuschelt. Ich glaube mein Frauchen hat sich schon am ersten Tag in mich verliebt, weil sie immer am meisten mit mir gespielt hat. Am Anfang mussten sie immer so komische blaue Tüten über ihre Füße ziehen und die Hände rochen nach Desinfektionsmittel. Das haben sie bestimmt gemacht, damit sie uns keine Viren oder Bakterien in unser Welpenzimmer bringen.

GA_b-wurf_67Eine große Esserin war ich nicht und habe mir immer viel Zeit dafür gelassen. Das war bei meinen Geschwistern ganz anders, die haben sich immer über die Milch aus Mamas Zitzen her gemacht. Nach einiger Zeit habe ich weißen Eiter aus der Nase verloren und hatte immer verklebte Augen. Meine Züchtermama hat natürlich sofort den Tierarzt gerufen. Und so hatte ich schon ganz früh meine erste Begegnung mit einem Tierarzt. Nachdem er mich untersucht hat konnte er leider nicht feststellen, warum mir weißer Eiter aus der Nase lief. Damit es besser wird musste ich leider damals schon Antibiotika nehmen. In der Zeit habe ich noch schlechter als sonst gefressen und kaum zugenommen. Ich glaube in dem Alter ist das nicht so gut, denn alle habe sich sehr viel Sorgen um mich gemacht.

Meine Geschwister waren meine großen Vorbilder. Die waren so fidel, sind rumgetappert, waren stark und haben viel gefressen. So wollte ich auch sein. Also habe ich gekämpft, denn das konnte es ja noch nicht gewesen sein. Der Tierarzt musste noch ein paar Mal kommen und mir immer wieder Antibiotika geben. Puh, das war immer ganz schön aufregend, aber der Tierarzt war ganz lieb und vorsichtig, ich war ja auch noch total winzig. Zwischendurch habe ich sogar gar kein Gewicht zugelegt, weil ich einfach so schwach war, dass ich es nicht mehr geschafft habe zu fressen. Aber das Spielen mit meinen Geschwistern, das Kuscheln mit meinen Züchtereltern und meinem Frauchen waren so toll, da wollte ich mehr von. Also war ich ganz stark und habe meine letzten Kräfte zusammen genommen und versucht zu fressen. Das ging dann immer besser und ich habe wieder Gewicht zugelegt. Auch das Antibiotika hat gewirkt und der Eiter ging weg.

GA_b-wurf_92Boah das war toll, endlich konnte ich wieder meine Geschwister ägern. Das habe ich am liebsten gemacht. Wenn sie gerade schlafen wollten bin ich einfach über sie drüber gelaufen und habe versucht sie zu wecken. Und beim Spielen war ich von da an wieder ganz vorne mit dabei. Wir hatten im Freien eine von unserem Züchterpapa selbst gebaute Hundehütte, da konnte man sich immer verstecken und die Geschwisterchen erschrecken, wenn sie vorbeigelaufen sind. Am liebsten bin ich durch die Wanne mit den vielen Bällen gehüpft, so dass die Bälle weggerollt und weggesprungen sind. Meine Züchtermama hatte Zerrspielis aus Vliesdecken selbst gemacht und diese an der Heizung und am Zaun befestigt, so dass wir damit jederzeit spielen konnten. GA_b-wurf_107Einmal haben sie uns einen großen Pappkarton in unseren Welpenbereich im Wohnzimmer von meinen Züchterelten gestellt. Das war großartig, denn er hatte an der Seite ein großes Loch, so dass wir uns darin verstecken konnten. Manchmal sind wir sogar beim Spielen einfach eingeschlafen, die Bilder davon sind glaube ich sehr lustig, denn es lachen immer alle, wenn sie sie sehen.

GA_b-wurf_52Ich habe so viel neues erlebt und kennen gelernt, dass ich abends immer total müde war. Dann haben meine Geschwisterchen und ich immer gemeinsam gekuschelt und sind dabei eingeschlafen. Leider wurden auch wir älter und mit 8 Wochen sind wir dann alle zu unseren neuen Familien gekommen. Wie es mir dabei erging habe ich euch ja bereits in Teil 1 meiner Geschichte erzählt. Zum Glück sehe ich meine Mama, meine Halbschwester und eine meiner Schwestern noch ganz oft, da sie alle in der Familie meines Frauchens sind.

 

Demnächst:

Meine Geschichte – Teil 3: Ihh, dieses Futter fress ich nicht

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4 Gedanken zu “Meine Geschichte – Teil 2: Meine ersten zwei Monate

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