Meine Geschichte – Teil 1: Das bin ich

Hallo liebe Fellnasen und Leinenhalter,

mein Name ist Beltaine, wenn ich brav binGA_b-wurf_07 liebevoll auch Tainy genannt. Nach einer ziemlich gemütlichen Zeit im Bauch meiner Mama Medy gemeinsam mit meinen Geschwisterchen durften unsere Züchtereltern am 01.03.2013 den neuen Wurf vermelden. Puh, die ersten zwei Wochen waren ziemlich verrückt. Ich habe nichts gesehen und nichts gerochen aber hatte immer diese Sehnsucht nach der Milch meiner Mama. Das waren tolle zwei Wochen, trinken, schlafen, trinken, GA_b-wurf_24schlafen. Meine Züchtereltern hatten in dieser Zeit immer so komische Überzüge über ihren Füßen und haben sich andauernd die Hände gewaschen und desinfiziert, ich glaube wir Hundebabies waren sehr empfindlich in der ersten Zeit. Neben unserer Mama und unseren Züchtereltern hat auch unsere Halbschwester Arana immer mit aufgepasst, dass uns nichts passiert.

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Die ersten 8 Wochen haben wir tollend und Unfug anstellend bei meiner Mama und meiner Halbschwester Arana die ersten Eindrücke des Lebens gesammelt. Wir haben uns geärgert, gegenseitig das Spielzeug geklaut, in den Ohren geknabbert und aneinander gekuschelt geschlafen. Uns kam auch immer eine Zweibeinerin besuchen, die zu meinen Züchtereltern Mama und Papa gesagt hat. Sie hat auch ganz viel mit mir gespielt und gekuschelt. Ich habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen und mich immer tierisch gefreut, wenn sie endlich wieder da war.

IMG-20130406-WA0002Eines Tages kam plötzlich eine Familie, die hat ein Geschwisterchen von mir einfach mitgenommen, das hat uns andere sehr traurig gemacht. Immer mehr Geschwister wurden weggebracht und ich war froh, dass ich weiter in meinem bekannten Reich bleiben konnte. Aber dann wurde auch ich plötzlich nicht nur zum kuscheln aus meinem Bettchen geholt sondern in ein fremdes Auto gesetzt. Zum Glück war ich nicht alleine, denn die Zweibeinerin, die mich mitgenommen hat, kannte ich ja schon von ihren Besuchen bei mir.

397873_616178281745636_1737976854_nWir sind eine ganze Weile Auto gefahren. Als wir endlich gehalten haben sind wir in eine Wohnung gekommen, die ich noch nicht kannte. Der Geruch ähnelte dem Geruch der Zweibeinerin, die mich mitgenommen hat. Da war aber auch noch ein anderer Geruch, tierisch. Aber ich habe ihn nicht gekannt und hatte ein wenig Angst, was das ist. Zuerst war ich aber so froh, dass auf dem Bettchen am Boden mein Lieblingskuscheltier aus meinem Welpenbett lag. Ich habe mich ganz fest daran angekuschelt, denn meine Geschwisterchen waren ja plötzlich nicht mehr bei mir und habe erstmal tief geschlafen.

940853_616178298412301_618241148_nAls ich schließlich wieder aufgewacht bin saß neben meinem neuen Frauchen auf der Couch auch ein kleines schwarzes Felletwas. Sowas hatte ich noch nie gesehen. Aber ich habe sofort gemerkt, dass der unbekannte Geruch von diesem Ding kam. Als es sich bewegt hat habe ich gesehen, dass es auch vier Beine hat. Wow habe ich mich gefreut, ein neuer Spielkamerad, so groß wie ich, perfekt! Als ich freudig auf es zugesprungen bin hat es mich aber angefaucht. Ich war schwer beeindruckt und habe mich ganz langsam hingelegt. Chica, so hat mein neues Frauchen dieses etwas genannt, kuschelt zwar gerne aber sie spielt nicht so gerne mit mir, weil ich ihr zu stürmisch bin und sie schon etwas älter ist. Wenn ich vom Büro nach Hause komme freue ich mich bis heute total überschwenglich sie zu sehen, die Freude teilt sie nicht immer, aber dazu später mehr.

Soviel zu meinem Einzug in meine neue Familie.

Mein Frauchen nennt mich gerne auch Teufeline oder Kaschperle, ihre Kollegen auch häufiger Clown. Woran das liegt? Keine Ahnung #Heiligenschein. Ich bin gerne albern und stelle völlig harmlosen Unfug an, zumindest finde ich es völlig harmlos, denn es macht total Spaß. Und wenn man dabei zuckersüß drein schaut kann einem nix passieren #Hundeblick. Ich bin ein typischer Stadthund, habe keine Angst vor vielen Autos, U-Bahn und chille am liebsten an der Isar, am Hundesee oder im Biergarten – eben ein urbansetter. Im Wald hingegen starre ich ein am Boden liegendes Blatt so lange an, bis es von selbst von dannen zieht oder ich mich schnell zu Frauchen rette, wenn es in meine Richtung kommt. Das große Los habe ich dadurch gezogen, dass ich jeden Tag mit meinem Frauchen zur Arbeit gehen darf. Ich liebe es dort, Bürohund sein ist das Größte. Neben meinem eigenen Büro und streichelfreudigen Kollegen meines Frauchens habe ich hier auch ein paar tolle Hundekumpels zum spielen und feixen. Wenn mein Frauchen der Meinung ist, dass sie Urlaub braucht und wir einige Zeit nicht im Büro waren, flippe ich am ersten Tag immer völlig aus und jage wie wild in alle Büros und muss erstmal alle meine Menschen- und Hundefreunde begrüßen. Ich verstehe gar nicht, wie Frauchen darauf manchmal einfach zwei Wochen verzichten kann und sich freut, mal nicht ins Büro zu müssen………. Zu meinem Büroleben findet ihr hier ein wenig mehr.

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Inzwischen bin ich 3 Jahre alt und habe schon einiges erlebt in meinem Leben. Und da ich so überglücklich darüber bin, dass ich hier bin, gesund bin und mit meiner Geschichte ganz vielen anderen, Hunden und Frauchen und Herrchen, Mut machen und ihnen für schwere Zeiten Kraft schenken möchte, habe ich mich entschieden, euch – neben den sonstigen Berichten über mein Stadtleben als Jagdhund in meinem Blog – meine Geschichte zu erzählen. Ich komme aus einer geprüften gesunden tollen Zucht. Leider kann man noch so viel aufpassen und prüfen und untersuchen, dennoch kann unter ganz vielen gesunden Generationen von Welpen doch mal ein kranker dazwischen sein. Dies bin ich. Aber ich habe es geschafft, bin vor kurzem 3 Jahre alt geworden und es ist das unglaubliche Wunder passiert, dass ich inzwischen tatsächlich gesund bin. Ich will euch hier aber nicht vorgreifen sondern euch die Geschichte von vorne erzählen.

 

Demnächst:

Meine Geschichte – Teil 2: Meine ersten zwei Monate

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7 Gedanken zu “Meine Geschichte – Teil 1: Das bin ich

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